Unsere Technologie - Der SKC Vacuum Carbonhals
Zum Glück gab es Mitte der 80er Jahre nur eine Handvoll von Anbietern von Kunstharzen und nur einen Lieferanten für Kohlefaser in Deutschland, somit konnte recht schnell die optimale Rezeptur für die Herstellung unserer Hälse gefunden werden. Heute gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Anbietern allein für Kunstharze und viele Anbietern von mehr oder weniger qualitativ hochwertiger Kohlefaser. Somit ist unser damals erworbene Know-How heute ein unschätzbar großer Vorteil.
Die Technik, die damals angewandt wurde, war die einfache Handlaminiertechnik. Hierbei wurden mehrere Schichten Kohlefaser einzeln aufeinander mit Kunstharz laminiert. Dieses Laminat wurde dann zusammen mit dem Schaumkern (sozusagen das Innere des Kohlefaserhalses) in die Halsform gelegt. Die Formen wurden dann von oben mittels Deckel verschlossen und auf eine Spindelpresse gelegt. Durch den Druck der Spindeln wurde dann überschüssiges Harz aus der Form gedrückt und díe Kohlefasern eng zusammengepresst. Nach dem Entformen mussten die Hälse dann noch bei ca. 80 Grad mehrere Stunden getempert (gebacken) werden, um die gewünschte Festigkeit des Materials zu erhalten. Dieses Verfahren hatte für uns damals den großen Vorteil, die Herstellungskosten für die Halsformen relativ niedrig zu halten. Auch die Ergebnisse (also die Hälse) konnten sich sehen lassen brauchten den Vergleich mit den Konkurrenzprodukten aus England, Frankreich und den USA absolut nicht zu scheuen.
Heute werden unsere Carbonhälse im Vakuum-Hochtemperatur-Verfahren hergestellt. Diese Art der Herstellung bringt mehrere Vorteile: die Hälse sind sehr homogen und bieten ein Maximum an Stabilität und Resonanzverhalten. Wir haben uns für dieses sehr teure Herstellungsverfahren entschieden, um unsere Bässe mit den bestmöglichen Hälsen auszustatten.

