Die Geschichte der Firma SKC
Ein Blick zurück: Firmengründer Wolfgang Staab fing Mitte der 80er Jahre an, mit der damals noch sehr exotischen schwarzen Faser mit den Wundereigenschaften, herumzuexperimentieren. Die dabei erworbenen Fertigkeiten im Formenbau führten relativ schnell zu einer Serienfertigung von verschiedenen Modellen Kohlefaserhälsen für Bässe und Gitarren.
Bald darauf wurden die Hälse unter der Firmierung SK-Carbon (das "S" stand für (Wolfgang) Staab, das "K" für den damaligen 2ten Mann in der Firma mit Nachnahmen Kuhn). Ausser den Kohlefaser-Hälsen baute Wolfgang auch die damals sehr erfolgreichen Slapper-Bässe. Nachdem die Nachfrage nach SK-Carbon Bass- und Gitarrenhälsen stark anwuchs, entschied sich Wolfgang Staab, sich allein auf die Herstellung der Hälse zu konzentrieren und gab die Produktion der Slapper-Bässe an die Firma Clover Guitars in Recklinghausen ab.
Bildergalerie: ältere Prospekte und Testberichte
1989 wurde aus SK-Carbon die Firma SKC Carbon Produkte GmbH, von nun an war auch der Schreiber dieser Zeilen (Stefan Heß) mit an Bord. SKC-Hälse fand man damals auf allerlei deutschen und ausländischen Instrumenten, auch das Geschäft mit Austauschhälsen (vorwiegend für Fender-artige Instrumente) lief hervorragend.
1992 wurde der Bogart-Bass entwickelt, der zeitgleich mit dem Parker Fly Bass das erste Saiteninstrument mit Composite-Korpus war. Auch dieses Konzept kam an, bis 1998 wurden allein in Deutschland über 500 Bogart-Bässe verkauft. Damit lag die Marke Bogart an zweiter Stelle (nach Warwick) für in Deutschland hergestellte Bässe. Bogart Bässe wurden erfolgreich im In- und Ausland getestet, die Userlist professioneller Bassisten wurde im Laufe der Zeit immer eindrucksvoller.
1995 verließ Wolfgang Staab die Firma, um sich ganz seiner neuen Liebe, der Restauration von alten Kontrabässen, zu widmen. Die Firma zog von Kleinwallstadt nach Aschaffenburg. Stefan Heß fertigte von nun an mit 2 Mitarbeitern Bässe und Hälse.1998 die Nachfrage nach Carbonhälsen und Bässen mit Carbonhälsen in Deutschland und Europa ließ stark nach; man entschloß sich daher, die Produktion nach Kalifornien zu verlegen, auch mit dem Plan, dorthin auszuwandern. Der damalige US-Importeur der Bogart-Bässe wollte die Bässe unbedingt in den USA weiterbauen. Aus der ganzen US-Sache wurde dann aus verschiedenen Gründen nichts, die Produktion der Bogart-Bässe und der Carbonhälse war Geschichte.
1999 bekam Stefan Heß das Angebot eines großen Musikhauses, die Bassabteilung zu leiten und zu reorganisieren. Nebenbei fand sich aber immer noch die Zeit, in kleinen Stückzahlen Bogart-Bässe mit Holzhälsen (u.a. von Magnus Krempel hergestellt) anzubieten.
2007 Beginn der Zusammenarbeit mit einem führenden europäischen Verarbeiter von Kohlefaserlaminaten.
2009 Beendigung der Prototypphase und Vorstellung des neuen Bogart Basses.









